John Lennon: Der Friedensträumer

Lennons (Foto: Jack Mitchell, Lizenz: VIAF: 19994658 | LCCN: nb91388418 | BNF: 15554250 | WorldCat)
Lennons (Foto: Jack Mitchell, Lizenz: VIAF: 19994658 | LCCN: nb91388418 | BNF: 15554250 | WorldCat)

Per aspera ad astra - durch Nacht zum Licht! Seit Beethoven hat kaum ein Komponist diese Wandlung eindrucksvoller umgesetzt als der ehemalige Beatle John Lennon. Lennon nutzt aber nicht den Klang eines Symphonieorchesters, sondern er bedient sich der Effekte des modernen Musikvideos, um seine Botschaft zu verbreiten (siehe Clip): Dunkel ist es, als er sich an den Flügel setzt. Doch jedes Fenster, das seine Frau Yoko Ono öffnet, lässt helle Sonnenstrahlen herein. Warmes, weißes Licht flutet den Raum, während John seine Utopie singt: "Imagine all the people living life in peace..." Dass er diesen Traum unter tragischer Mithilfe von Alkohol, Marihuana und LSD geträumt hat, kümmerte kaum einen, der sich an der Bettkante von John und Yoko davon erzählen ließ (sogenannte Bed-ins). Dass Lennons Leben 1980 tragisch endete - er wurde in New York erschossen - bestürzt seine seine Huldiger dagegen noch heute. Da aber das Werk größer ist als sein Urheber und dessen Hilfsmittel, darf der Traum vom Weltfrieden auch heute noch geträumt werden, auf den Tag genau 41 Jahre, nachdem "Imagine" als Single erschienen ist  - am 11. Oktober 1971.

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