Fritz Walter: Der Ehrenspielführer

Bundesarchiv_Bild_183-41853-0008. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0
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Die Pfalz war seine Heimat, der Fußball sein Leben: Fritz Walter. Obwohl ihm der Zweite Weltkrieg die besten Sportlerjahre raubte, avancierte der bescheidende und bodenständige Walter zum Jahrhundertkicker, der zeitlebens nur für kaum mehr als drei Mannschaften auflief - allen war er Kapitän: Sein Herz hing am 1. FC Kaiserslautern, für den er fast 400 Spiele machte und mit dem er 1951 und 1953 Deutscher Meister wurde. Seine Freiheit erspielte er sich im dramatischen Kräftemessen einer Kriegsgefangenen-Elf gegen ungarische und slowakische Wachsoldaten. Seinen Weltruhm verdankte er dem Weltmeistertitel 1954 mit der deutschen Nationalmannschaft (und mit Helmut Rahn). Fritz Walter ist seinen Mannschaften auch verbunden geblieben, als er sie nicht mehr selbst aufs Feld führte: Als DFB-Ehrenspielführer war er Sympathieträger des deutschen Fußballs in der ganzen Welt. Das Stadion auf dem Kaiserslauterer Betzenberg trägt Fritz Walters Namen und als Botschafter der Sepp-Herberger-Stiftung half er mit, Gefangene wieder in die Gesellschaft zu integrieren. Am 17. Juni 2002, heute vor zehn Jahren, ist Fritz Walter gestorben. 


Übrigens: Heute kümmert sich die Fritz-Walter-Stiftung um die sozialen Projekte und die Nachwuchsförderung, die dem Jahrhundertfußballer immer am Herzen lagen. Mit einem Klick auf das Logo geht's zur Stiftung...

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